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Bonn (dpa/tmn) – Es gibt nicht nur den taxifahrenden Soziologen, sondern auch den umgekehrten Fall: Rund elf Prozent der Erwerbstätigen mit dualer Berufsausbildung üben eine Tätigkeit aus, für die meist ein höherer Abschluss nötig ist. Das ergibt sich aus einem Bericht des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB). Diese Berufstätigen erzielen auch einen höheren Verdienst als mit ihrer Ausbildung üblich. Im Durchschnitt verdienen Männer, die höherwertige Tätigkeiten ausüben, 13 Prozent und Frauen 8 Prozent mehr.

Einen solchen Aufstieg schaffen Männer häufiger als Frauen. Ein Grund dafür ist, dass Männer häufiger Berufe mit besseren Karrierechancen wählen. Besonders oft finden sich die Aufsteiger in kaufmännischen und unternehmensbezogenen Dienstleistungsberufen sowie im IT-Bereich und in den Naturwissenschaften. Unter den Arbeitnehmern mit Ausbildung und höherwertiger Tätigkeit fanden sich besonders viele Fachinformatiker und Kaufleute.

Quelle: dpa

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