Über 1700 Jugendliche starten im oberfränkischen Handwerk zum 1. September ihre Karriere

Foto: Parilov – stock.adobe.com

Das Handwerk hat Zukunft, arbeitet an Visionen und macht zufrieden, denn gerade im Handwerk warten spannende Aufgaben, richtungsweisende Herausforderungen und vielfältige Gestaltungsmöglichkeiten. Davon können sich viele Jugendliche aus ganz Oberfranken überzeugen, die zum 1. September in ihre Ausbildung starten.

In über 130 Berufen finden die Jugendlichen unter Garantie das Passende für ihre Interessen und Leidenschaften – vom Augenoptiker bis Zimmerer, vom Bäcker bis Mechatroniker, vom Friseur bis zum Anlagenbauer. Und das Handwerk verändert sich. In den letzten Jahren haben die fortschreitende Digitalisierung und neue Technologien auch die Arbeitswelt im Handwerk geprägt. So arbeitet der Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik heute auch als Klimaschützer, Bäcker und Metzger sind Genussbotschafter für ihr Handwerk und die regionalen Spezialitäten, auf Baustellen werden Drohnen zur Vermessung eingesetzt, und auch der 3D-Drucker spielt in vielen Gewerken schon eine wichtige Rolle.

Wenn man mit jungen Menschen spricht, die eine Ausbildung im Handwerk absolviert haben, so hört man immer wieder eines: Sie sind stolz auf das, was sie jeden Tag für ihre Kunden, aber auch für sich selbst geschafft haben. Gestützt wird diese Aussage nun auch durch neue Forschungsergebnisse der Universität Göppingen, die zu dem Schluss kommen: „Handwerk macht stolz, zufrieden und gut gelaunt. Mehr noch: Es prägt die eigene Persönlichkeit.“

Die Teamarbeit, ein sicherer Job – meist direkt vor der Haustüre – sowie exzellente Karrierechancen werden von den jungen Leuten besonders geschätzt. Eines ist klar: Vor dem Hintergrund des hohen Fachkräftebedarfs im Handwerk werden junge Nachwuchskräfte dringend gesucht. Für sie gibt es nach der Ausbildung tolle Chancen, sich weiterzuentwickeln, ob nun zum Meister oder zum Betriebswirt. Hier stehen alle Wege offen, auch der zum eigenen Unternehmen.

Aufgrund der Corona-Pandemie fiel in diesem Jahr eine konsequente Berufsorientierung in den Schulen häufig aus. Analog eines Slogans der Imagekampagne des Handwerks fragen sich hier sicherlich viele junge Leute: „Was man in diesem Jahr bloß anfangen soll“. Für das Handwerk ist die Antwort klar: „Eine Ausbildung“.

Für all diejenigen, die noch unschlüssig sind oder noch keine Lehrstelle gefunden haben, bietet sich jederzeit – auch über den 1. September hinaus – die Chance, sich selbst im Handwerk auszuprobieren. Orientierung bietet die Webseite www.lehrlinge-fuer-bayern.de. Dort finden alle Interessierten einen „Berufe-Checker“, der durch persönliche Einschätzungen in fünf Bereichen schon einmal erste Berufsideen vorschlägt. In einem „Berufe-Wiki“ werden die wichtigsten Fakten zu den einzelnen Berufsbildern erklärt.

Wer schon eine erste Idee seines Traumjobs hat, kann sich via Smartphone auf die Suche nach einem Ausbildungsplatz in seiner Nähe machen. Die App „Lehrstellenradar“ (online zu finden unter www.hwk-oberfranken.de/lehrstellenboerse) sucht gezielt nach bestimmten Ausbildungsberufen in der Region. Aktuell sind in dieser Börse für Oberfranken 466 Lehrstellen gelistet. Also worauf warten? Das Handwerk bietet erstklassige Aus- und Weiterbildungs-Chancen und kann so das Sprungbrett in die berufliche Zukunft sein.

Expertenkontakt

Handwerkskammer für Oberfranken
Kerschensteinerstraße 7
95448 Bayreuth

Telefon 0921 910-0
www.hwk-oberfranken.de

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