Die Elektroinnung Bayreuth vermittelte den neuen Auszubildenden wichtige Grundlagen

Gut geschult starten die Azubis ihre Karriere. Foto: Privat

Der Kontakt zum Kunden ist für das Handwerk heute wichtiger denn je. Um den Branchennachwuchs optimal auf die kommenden Aufgaben vorzubereiten, hatte die Innung für Elektro- und Informationstechnologie gleich zu Beginn des neuen Ausbildungsjahres eine betriebsübergreifende Schulung für die Branchenneulinge organisiert.

Wie auch im vergangenen Jahr verbrachte Seminarleiter Hans Höß zwei Tage mit den Auszubildenden. Sein Ziel: Aus den jungen Menschen selbstbewusst auftretende Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter machen. Deshalb mussten die 19 Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die aus Betrieben in ganz Oberfranken zusammengekommen waren, vor der Gruppe Ideen präsentieren oder Kundengespräche führen, bekamen aber auch viele Informationen und Tipps. Coach Hans Höß: „Die Auszubildenden sind Repräsentanten des Unternehmens und müssen entsprechend auftreten.“ Deshalb sei ein geschulter Umgang mit den Kunden heute extrem wichtig. Das sehen auch der Innungsobermeister Bernd Zeilmann und sein Stellvertreter Andreas Baumann so. Sie freuen sich vor allem, dass das Einstiegscoaching nach der Premiere im vergangenen Jahr jetzt wieder stattfinden konnte. „In großen Unternehmen sind solche Schulungen normal, aber viele kleine Betriebe tun sich damit schwer.“ Umso wichtiger sei es, dass die Innung diese Aufgabe übernimmt, ein solches Angebot macht und die Betriebe dabei in die Zukunft der jungen Menschen investieren. Gleichzeitig übernahm Veronika Reiner die wichtige und vorgeschriebene Sicherheitsunterweisung. Dafür hat jeder Teilnehmer gleich eine Urkunde bekommen – und der Betrieb damit eine Bestätigung.

Als besonders erfreulich sehen die beiden, dass in diesem Jahr trotz aller Widrigkeiten durch die Corona-Krise wieder 145 neue Auszubildende in den sieben, vielfältigen Berufen des Elektrohandwerks in Oberfranken eine berufliche Karriere gestartet haben. „Wir brauchen diesen Branchennachwuchs, denn die Aufgaben und Herausforderungen werden durch die fortschreitende Digitalisierung immer größer und vielfältiger“, so die erfahrenen Elektromeister.

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