Florian Held hat bei Züblin Maurer gelernt und arbeitet aktuell mit am Opernhausmuseum

Wenn man Florian Held auf der Baustelle des Opernhausmuseums beobachtet, hat man das Gefühl, dass da einer arbeitet, der genau weiß, was er tut – entschlossen, aktiv, selbstbewusst. Dabei hat der 20-Jährige erst im vergangenen Jahr seine Ausbildung zum Maurer bei Züblin abgeschlossen. Mit Begeisterung ist er unterwegs, fährt mit dem Radlader, markiert Bohrlöcher und stemmt die Decke in dem alten Gebäude auf.

„Schule war nicht so mein Ding“, sagt Florian Held im Rückblick. „Ich wollte was Praktisches machen, wollte am Ende des Tages sehen, was ich geschaffen habe.“ Deswegen hat er die Realschule vorzeitig abgebrochen und zahlreiche Praktika gemacht. Unter anderem auch bei Züblin, weil ein Freund seines Vaters dort als Polier arbeitet. „Während des Praktikums hat es geregnet wie verrückt“, berichtet er. Doch das hat ihn nicht abgehalten, eine Lehre als Maurer bei Züblin zu beginnen. Die Aufgabe, die Maschinen, die Menschen, das hat ihn begeistert.

Warum Züblin? Ganz schnell landet Florian Held beim Begriff „Konzern“ und meint das nur positiv. „Bei uns werden viele Maschinen eingesetzt, wird die Arbeit so weit es geht erleichtert.“ Gerade die Maschinen faszinieren ihn. Und die praktische und doch abwechslungsreiche Arbeit. „Man macht keine Aufgabe zweimal identisch“, berichtet er. Vom ersten Tag an war er vollwertiges Mitglied im Team auf der Baustelle, hat mit hingelangt. Während seiner Ausbildung hat er viele verschiedene Baustellen, aber auch viele verschiedene Vorgesetzte kennengelernt. „Das ist wichtig, denn nur so kann man viel lernen“, sagt er und berichtet, dass er auch in der Berufsschule mit Begeisterung dabei war: „Ich habe plötzlich einen Sinn im Lernen gesehen.“

Nach dem erfolgreichen Abschluss seiner Ausbildung wurde Florian Held von Züblin übernommen – wie alle Auszubildenden, die mit Herzblut dabei sind. Beim Baukonzern will er auch weiterhin bleiben, weil die Bedingungen stimmen – nicht nur auf der Baustelle. „Wir werden nach Tarif gut und pünktlich bezahlt, bekommen viele zusätzliche Leistungen wie Verpflegungszuschlag und Wegegeld, haben die Chance auf Weiterbildung und gute Aufstiegsmöglichkeiten.“ In einem Unternehmen mit internationalen Baustellen will er sogar die Möglichkeit nicht ausschließen, auch mal seine Heimat in der Fränkischen Schweiz zu verlassen: „Ich würde nicht nein sagen.“ Auf jeden Fall will er der Praxis treu bleiben, weiterhin schwere Maschinen führen und mit hoher Motivation und Fachkenntnis Gebäude gestalten. Weil er dann immer sieht, was er geschaffen hat.

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