Immobilien Gebelein spezialisiert sich mit einem umfassenden Ansatz noch mehr auf den Bereich der Gewerbeimmobilien

Wollen den Bereich der Gewerbeimmobilien in Zukunft neu denken: Geschäftsführer Alexander Gebelein (links) und Manuel Simonazzi. Foto: privat

Eine belastbare Prognose, verlässliche Trends oder eine präzise Vorhersage der zukünftigen Entwicklungen auf dem Immobilienmarkt abzugeben fällt den meisten Experten schwer. In diesen volatilen Zeiten ist es angeblich einer Hellseherei gleichzusetzen sich auf Basis der Entwicklungen der letzten Monate zu einer Prognose hinreißen zu lassen. Das sagen zahlreiche Branchenkenner. Wir geben eine Einschätzung des Immobilienmarktes und zeigen Lösungswege für die Zukunft auf.

Deuten die Ereignisse des letzten Jahres eine gewisse Richtung bei der Wohnpräferenz an, sind bestimmte Veränderungen im Marktsegment der Gewerbeimmobilien auch speziell durch die Coronageprägten letzten Monate unverkennbar. So sprechen sogar Fachmedien sehr kontrovers über eine mögliche Gefahr durch eine sich entwickelnde Immobilienblase. Allerdings resultieren alle Vermutungen aus einem Bemessungszeitraum, der in dieser Form wahrscheinlich noch nie ein vergleichbares Gegenstück in der überschaubaren Geschichte dieser Branche hatte.

Verändertes Kaufverhalten

Wir erwarten speziell im Bereich der Gewerbeimmobilien sehr starke Bewegungen auf dem Markt. Auch in unserer Region wird es sicherlich viele Veränderungen geben. Denn: Die Corona-Situation hat in den letzten 19 Monaten einige Kernfaktoren maßgeblich beeinflusst, die auf den Gewerbeimmobilienmarkt einen großen Einfluss haben. Die Lockdowns haben beispielsweise das Kaufverhalten der Menschen stark verändert und eine Hemmschwelle gegenüber dem Online-Kauf, die bei manchen Menschen noch vorhanden war, fallen lassen. Da diese Personengruppe nun größtenteils sehr positive Erfahrungen mit dem Online-Kauf gemacht hat, ist dem regionalen Einzelhandel (erneut) ein Teil des Umsatzpotenzials genommen worden. Durch hohe Verluste während der Lockdowns, den Mitarbeitermangel in vielen Branchen und die Effekte des geänderten Kaufverhaltens der Kunden ist nicht jeder Einzelhändler in der Lage, sein Geschäft weiterhin aufrecht zu erhalten. In diesem Bereich beobachten wir bereits spürbare Veränderungen im Stadtbild und in der Region.

Größere Tragweite bei Gewerbeimmobilien

Im Sektor der Büroimmobilien haben die Corona-Auswirkungen sogar noch eine größere Tragweite, wenngleich diese Umstrukturierungen öffentlich nicht sichtbar sind. Die Lockdowns waren für viele administrativ tätige Unternehmen eine Art Lackmustest. Vor den Corona-Maßnahmen hatte so mancher Unternehmenslenker eine gewisse Scheu vor dem Begriff „Homeoffice“, da Erfahrungswerte und Garantien gefehlt haben, dass ein ordentlicher, produktiver Betriebsablauf auch möglich sein würde, wenn ein Teil der Belegschaft aus den eigenen vier Wänden arbeitet. Durch die Maßnahmen wurde dieser Test quasi „erzwungen“, und die Unternehmer und Personalverantwortlichen haben plötzlich gesehen, welche positiven Auswirkungen diese Art zu arbeiten auf das Unternehmen und vor allem auch auf die Produktivität und Mitarbeiterzufriedenheit haben kann.

Nun stellen sich manche dieser Unternehmer die Frage, ob ein Büro in der bisherigen Größenordnung überhaupt noch zwingend notwendig ist. Bereits jetzt beobachten wir in dieser Sparte diverse Veränderungen. Frei werdenden Flächen in oft phantastischen Lagen stehen auf einmal Interessenten zur Verfügung, welche lange Jahre auf solch attraktive Angebote gewartet haben. Auf der anderen Seite spekuliert mancher Eigentümer der Gebäude damit, die Gewerbeflächen in Wohnraum umzuwandeln, was das Stadtbild stetig verändert.

Somit haben sich in den vergangenen Jahren leider viele Stadtzentren zu monostrukturellen Gebilden entwickelt. In den Einkaufsstraßen von Bayreuth, Bamberg, Nürnberg, Erlangen, Hof finden sich immer wieder die gleichen Filialisten. Dies ist einfach nicht mehr attraktiv. Die Corona-Krise hat Prozesse beschleunigt, da Unternehmen und auch Kunden ihren Lebensstil von heute auf morgen verändert haben. Um diesen teilweise für alle Beteiligten ungünstigen Entwicklungen entgegenzuwirken, möchten wir auch dabei mitarbeiten, wichtige Beiträge für die Stadtentwicklung zu leisten und uns nicht nur auf eine jeweils einzelne Immobilie zu konzentrieren, sondern Themen wie Kundennutzen, Nachhaltigkeit, Nutzungsvielfalt, Vernetzung und Mobilität neu zu denken.

Verstärktes Team

Entscheidend wird allerdings sein, ob und wie intensiv die Immobilieneigentümer, die Gewerbetreibenden und die Städte jetzt aktiv werden und die Innenstädte von einer austauschbaren (und langweiligen) Konsummeile zu einem attraktiven „Place to be“ zu entwickeln. Der Lösungsansatz lautet deshalb, die Innenstädte Schritt für Schritt zu einem an- und aufregenden Ort zu machen. Einem Ort an dem es interessante, aufregende Dinge zu sehen, zu erleben und zu kaufen gibt, die es sonst nirgendwo gibt. An diesem Prozess möchten wir mit unserer über 40-jährigen Erfahrung in der Immobilienbranche gerne aktiv mitwirken und haben genau aus diesem Grund unser Team im Segment der Gewerbeimmobilien verstärkt. Bereits seit 1. Dezember 2020 unterstützt Manuel Simonazzi unseren Fachbereich Gewerbe, der sich gemeinsam mit der Geschäftsleitung um die komplette Betreuung der gewerblichen Kunden, die Objektsuche und die Koordination aller möglichen Lösungswege in dieser Sparte kümmert.

Der Bedarf der Kunden war für die Verstärkung unseres Teams der ausschlaggebende Faktor. Da sich in dem Segment der Wohnimmobilien aufgrund der seit Jahren hohe Nachfrage und einem leider überschaubaren Angebot inzwischen ein reiner Nachfrageüberhang entwickelt hat und im Bereich der gewerblichen Immobilien die Nachfrage und auch der Wunsch nach einer entsprechenden Beratung stark vergrößert hat, war der Weg der Entscheidungsfindung nicht mehr weit. Manuel Simonazzi ist ein herzlicher und bestens vernetzter Mitstreiter für unsere Vision. Unser wichtigstes Standbein, die Vermittlung von Miet-, Kauf- sowie Kapitalanlageobjekten wird nach wie vor – und das schon seit über 13 Jahren – von der sehr geschätzten Immobilien-Expertin Sabine Haffar weiterhin bestens betreut.

Expertenkontakt:

Immobilien Gebelein GmbH

Alexanderstr. 11

95444 Bayreuth

Telefon: 0921 72648-0

www.immobilien-gebelein.de

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