ahearo

Gemeinsam mit seinem Team und mit Firmensitz im Digitalen Gründerzentrum Einstein1 am Campus der Hochschule Hof entwickelt Johannes Garbarek, Gründer der ahearo GmbH, die ahearo-App, den ersten digitalen Audio-Kiosk für iOS und Android. Konkret heißt das: sowohl Zeitschriften als auch das Beste aus Online-Redaktionen und Qualitätsjournalismus wird hörbar, gelesen von den besten Hörbuchsprecherinnen und -sprechern Deutschlands.

“Unsere App ist für Menschen, die keine Zeit zum Lesen haben, Menschen, die gerne nebenbei hören oder Menschen, die auf Audio angewiesen sind, wie z.B. Personen mit Lese-Rechtschreibschwäche, Legasthenie, Sehbehinderte oder auch blinde Menschen. Zu diesem Zweck bringt unsere Audio-Streaming-Plattform für Journalismus Verlage, Sprecher:innen, Hörer:innen und Werbetreibende an einen Ort zusammen, wobei alle Beteiligten fair über Shares der Inhalte vergütet werden”.

Um die Umwandlung in Audioformate noch leichter zu machen, ist der Audio-Kiosk nicht das einzige Projekt der ahearo GmbH. Gemeinsam mit dem Institut für Informationssysteme der Hochschule Hof (iisys) arbeitet das Start-up bereits seit einiger Zeit an einer künstlichen Intelligenz zur Sprachsynthese, mit der Inhalte vollautomatisiert vertont und über die ahearo-App ohne Zeitverlust, im Vergleich zum Erscheinen eines Magazins oder einer Zeitschrift, bereitgestellt werden. Ein Tool, das vor allem für den Tagesjournalismus eingesetzt wird und die App noch mehr in puncto barrierefreie Nutzung optimiert. Aktuell werden täglich um die 50 internationale und nationale Nachrichten-Artikel der deutschen Presseagentur, z.B. zu den Themen Wirtschaft und Politik, vertont und in der ahearo-App ohne Verzögerung zum Hören bereitgestellt. Darüber hinaus arbeitet ahearo daran regionale Inhalte für Menschen hörbar zu machen. Die Artikel regionaler Zeitungen und Zeitschriften sollen dann innerhalb von 5 Minuten nach Erscheinen der Ausgabe in der ahearo-App als Audio verfügbar sein.

Um das Gesamtprojekt voranzubringen und in einen geregelten Workflow zu kommen, ist Johannes Garbarek nun auf der Suche nach neuen Gesellschaftern und Kapitalgebern und nutzte dafür auch die Bayreuther Gründerfestspiele. “Wir finden die Idee großartig, dass erfahrene Unternehmer:innen und Visionär:innen auf junge Gründer:innen treffen, sich austauschen sowie voneinander lernen können und so den Grundstein für mögliche Synergien oder Kooperationen legen. Außerdem ist es ziemlich cool, dass eine so bekannte Marke wie Porsche und die Region Bayreuth dieses Format ermöglichen und unterstützen.”

Gerade was das Thema Digitalisierung und digitale Transformation betrifft, ist Johannes Garbarek überzeugt, dass diese große Aufgabe nur gemeinsam auf Basis starker Kooperationen gelingen kann. Im Fall von Jungunternehmern und Förderern sieht er den Austausch und die potentiellen Synergien, die sich hier ergeben können, für beide Seiten gewinnbringend. “Für junge Gründer:innen sind das Know-How erfahrener Unternehmer, der regelmäßige Austausch sowie der Zugang zu Netzwerken und die mögliche finanzielle Unterstützung enorm wertvoll. Gleichzeitig profitieren vor allem ländliche Regionen davon, innovative Start-ups für die regionale Wirtschaft vor Ort zu halten.”

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