Von der Schulbank zum Schaltschrank

Andreas Krauß und Andreas Strömsdörfer kennen sich seit der Schulzeit und managen jetzt den Vertrieb bei HERMOS in Wolfsbach

Sie sind Kollegen, sie sind Freunde und sie sorgen dafür, dass es bei der HERMOS Schaltanlagen GmbH in der neuen Niederlassung in Bayreuth/Wolfsbach richtig rund geht: Andreas Krauß und Andreas Strömsdörfer haben im Unternehmen Karriere gemacht – von der Ausbildung zum Elektroniker für Betriebstechnik über die Produktion bis ins Vertriebsteam für Kleingehäuse- und Serienfertigung, das der eine leitet und vom anderen unterstützt wird.

Früher gemeinsam auf der Schulbank, jetzt am Schaltschrank:
Andreas Strömsdörfer (links) und Andreas Krauß haben bei der HERMOS Schaltanlagen GmbH Karriere gemacht.
Foto: Andreas Türk

„Was machst du denn da?“, fragten sich die beiden Andreas’ am ersten Tag ihrer Lehrzeit bei HERMOS im Jahr 2000. Sie kannten sich aus der Schule, wussten aber nichts von der Bewerbung im gleichen Unternehmen. „Aber es war gut, dass man einen gekannt hat“, erinnert sich Andreas Strömsdörfer an den ersten Tag der dreieinhalbjährigen Ausbildung. Der erste Weg, den die beiden in ihrer Karriere zusammen gegangen sind.

Später, als Facharbeiter, haben sie für HERMOS ein großes Projekt gestemmt und gemeinsam im Jahr über 1200 Schaltschränke gebaut – eine Aufgabe für die normalerweise deutlich mehr helfende Hände benötigt werden. Warum sie das gemacht haben? „Die Firma hat es uns zugetraut“, sagen die beiden unisono mit deutlichem Stolz über diese Leistung.

Kurz haben sich dann die Karrierewege der beiden getrennt. Andreas Krauß wechselte in den Vertrieb und machte eine Weiterbildung zum Industriemeister Elektrotechnik. Inzwischen ist er Teamleiter des Vertriebsteams für Kleingehäuse- und Serienfertigung. Und zu seinem Team gehört inzwischen wieder sein alter Klassenkamerad, denn auch er ist in den Vertrieb gewechselt. „Es ist wichtig, dass unsere Vertriebsexperten Ahnung von der Produktion und der Praxis haben“, sagt Michael Hohlweg, Geschäftsführer der HERMOS Schaltanlagen GmbH. Der Job sei nicht nur reiner Vertrieb. „Sie sind ein wichtiges Bindeglied zwischen den Kunden auf der einen Seite und der Produktion auf der anderen Seite. Diese Funktion sei wichtig, weil das Projektgeschäft immer herausfordernder und die Projekte immer individueller werden“, so Hohlweg. Deswegen ist er auch froh, die neue Niederlassung in Wolfsbach mit 4500 Quadratmeter für Lager und Fertigung zu haben, wo für das erfolgreiche Unternehmen genügend Platz ist. „Aufgrund des hohen Auftragseingangs werden stetig weitere Kräfte gebraucht.“, sagt Hohlweg. „Bewerber sollten eine elektrotechnische Ausbildung haben“, meint er. Die Qualifikation zum Schaltanlagenbauer erfolgt dann im Unternehmen und in der praktischen Arbeit.

Andreas Strömsdörfer und Andreas Krauß sind beide seit über 20 Jahren bei HERMOS. „Ich komme mir aufgehoben vor. Das Unternehmen ist wie eine zweite Familie für mich“, sagt Strömsdörfer über das gute Betriebsklima. Andreas Krauß blickt dabei auch auf die Entwicklungsmöglichkeiten im Unternehmen: „HERMOS hat mir eine Perspektive gegeben.“

Den beiden alten Schulkameraden macht die Arbeit bei HERMOS sichtlich Spaß und in all den gemeinsamen Jahren ist eine echte Freundschaft entstanden. „Einer ergänzt den anderen und wir verstehen uns blind“, sagen beide.

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