Zufrieden und mit Umsatzzuwächsen in allen Bereichen blickt die HERMOS AG auf das vergangene Jahr zurück

- und sieht sich mit neuen Herausforderungen konfrontiert

Es war kein einfaches Jahr für die Mistelgauer HERMOS AG. Trotz Umsatzzuwächsen in fast allen Segmenten sieht sich das Unternehmen mit erhöhten Kosten im Einkauf, Energie und Personal konfrontiert – und hat damit schon eine der ersten Aufgaben für 2024: eine proaktive Kostenanalyse und gezielte Optimierungsmaßnahmen, um weiterhin profitabel zu wachsen.

2023 war für HERMOS von positiven Entwicklungen geprägt. Dennoch sah sich das Unternehmen mit herausfordernden Momenten konfrontiert, vor allem weil erhöhte Kosten im Einkauf, Energie und beim Personal eine unerwartete finanzielle Belastung verursachten. Deshalb hat die Geschäftsführung unverzüglich Maßnahmen ergriffen und eine gründliche Kostenanalyse eingeleitet, um Effizienzpotenziale zu identifizieren und langfristige Kostenstabilität zu gewährleisten.

Bei der HERMOS AG blickt man zufrieden auf das vergangene Jahr zurück und hofft auf eine Fortsetzung des Erfolges in einem nicht einfachen Umfeld.
Foto: HERMOS AG

Die Geschäftsführung betont, dass trotz der kurzfristigen Herausforderungen die langfristige Vision von HERMOS weiterhin auf soliden finanziellen Grundlagen basiert. Die strategischen Schritte, um Kosten zu optimieren, werden dazu beitragen, das Unternehmen auf seinem Wachstumspfad zu stärken und die Wettbewerbsfähigkeit zu festigen. So konnte im vergangenen Jahr die Firma Elektro Hofmockel GmbH & Co. Elektroanlagen KG gekauft werden. „Wir sind enthusiastisch und zuversichtlich, gemeinsam erfolgreich in diesem zukunftsträchtigen Umfeld agieren zu können und die Geschäfte nachhaltig voranzutreiben“, heißt es bei HERMOS.

Gut gerüstet für die Zukunft

Insgesamt sieht sich das Mistelgauer Unternehmen für die Zukunft gut gerüstet. Der erfolgreiche Start der Softwareprodukte im Bereich Energiedatenmanagment wird nun durch einen gezielten Ausbau verstärkt und unterstreicht die Position des Unternehmens als Vorreiter in nachhaltigen Technologien.

Allerdings sieht sich HERMOS auch besonderen Herausforderungen gegenüber. So müssen die Kostensteigerungen für Projekte aufgefangen werden, die zwischen 2021 und 2022 beauftragt wurden und eine Preisbindung bis mindestens 2024 haben. Die gestiegenen Einkaufspreise, Energiekosten und Gehaltsaufwendungen übertreffen die ursprünglichen Schätzungen von 2020 deutlich. „Trotz der bestehenden Preisbindungen wird es nur bedingt möglich sein, diese Kostensteigerungen vollständig an die Kunden weiterzugeben“, so HERMOS.

Darüber hinaus ist für das Unternehmen die Personalentwicklung eine zentrale Aufgabe.Hier müsse, so die Forderung an die Politik, die Attraktivität des deutschen Arbeitsstandortes gesichert werden. „Die Rekrutierung von Fachkräften aus dem Ausland gestaltet sich herausfordernd, während der Trend der inländischen Fachkräfte steigt, den Standort Deutschland zu verlassen“, so die Erfahrungen. „Diese Entwicklung stellt eine ernsthafte Bedrohung für den Mittelstand dar, der mit einem zunehmenden Fachkräftemangel konfrontiert ist.“ Deshalb sei es dringend erforderlich, Deutschland als attraktiven Arbeitsmarkt zu stärken, um langfristige negative Auswirkungen auf Unternehmenswachstum zu verhindern und Abwanderungstendenzen entgegenzuwirken.

Expertenkontakt

HERMOS AG
Gartenstraße 19
95490 Mistelgau

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